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Änderung der Beitragsordnung seit 14.06.2014

Aufgrund einiger Rückfragen möchten wir alle Mitglieder der D3G darauf hinweisen, dass mit Beschluss der MV am 14.06.2014 die Beitragsordnung geändert wurde. Die Zeitschrift Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (GuG) des Verlags Vandenhoeck & Ruprecht wurde damit Bestandteil der Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft. Dem Beschluss ging ein langer Abstimmungsprozess voraus.

Liebe Mitglieder,

in den letzten Tagen bekamen Sie eine Rechnung vom Dienstleister des Verlags Vandenhoeck & Ruprecht (V&R). Einige von Ihnen glauben, dass es sich um einen Irrtum handelt und melden sich deshalb bei uns.

Es ist aber kein Irrtum. Ab 2014 ist die Zeitschrift Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (GuG) des Verlags Vandenhoeck & Ruprecht Bestandteil Ihrer Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft.

Der Weg bis dahin war lang und es hat viel Arbeit gekostet, eine gute Abstimmung zwischen dem Vorstand, dem Verlag und der Mitgliederversammlung zu erreichen, denn der Vorstand war sich klar darüber, dass es sich bei einem solchen mit der Mitgliedschaft verbundenen Abonnement um ein sensibles Thema handelt. Nach Beauftragung und orientierender Zustimmung durch die Mitglieder in den Mitgliederversammlungen 2012 und 2013 wurde jetzt am 15. Juni 2014 die entsprechende Veränderung der Beitragsordnung mit großer Mehrheit bestätigt.

Unsere Bitte: Überweisen Sie den Betrag auf der Rechnung, die Hefte sind nach Auskunft des Verlags auf dem Weg zu Ihnen!

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr Vorstand der D3G

Für ausführliche Informationen bitte ab hier weiterlesen:

1.    Argumente für die Verbindung von Mitgliedschaft und Abonnement der Zeitschrift GuG:

Für die Zeitschrift spricht, dass ein potenter Fachverband eine wissenschaftliche Zeitschrift benötigt, die inhaltlich auf hohem Niveau seinem Vereinszweck entspricht und gleichzeitig ein Forum für seine Mitglieder anbietet. In der GuG, der einzigen deutschsprachigen Gruppenzeitschrift mit einem hohem Impactfaktor, gibt es einerseits wissenschaftliche Artikel, die einem Reviewing unterzogen werden, andererseits, entsprechend dem neuen Konzept der Zeitschrift, einen Bereich, in dem Erfahrungsberichte und andere vor allem für Praktiker interessante Informationen enthalten sind.

 

Der Erhalt dieser Zeitschrift bedeutet damit auch für die D3G, sich als gruppenanalytischer Fachverband in der Öffentlichkeit deutlich und fachlich fundiert zu zeigen.

 

Dieses Ziel erfordert jedoch eine ausreichend hohe Anzahl von Abonnenten, um gegenüber dem Verlag unsere Wünsche durchzusetzen. Deshalb unterstützen auch die Mitglieder, die an der aktuellen Fachpresse weniger interessiert sind, oder lieber andere Veröffentlichungen lesen, diesen Vereinszweck, wenn das Abonnement an die Mitgliedschaft gebunden ist. Für einige unserer älteren Mitglieder im Ruhestand trifft dies z.B. zu. Bei Information an unsere Geschäftsstelle würde sich die D3G darum kümmern, die Zeitschrift dahin zu senden, wo ein größerer Informationsbedarf besteht. Das haben wir jetzt schon in einigen Fällen so gemacht.

 

2. Zusammenfassung des Diskussionsprozesses bis zum Beschluss der Verbindung von D3G-Mitgliedschaft und Abonnement der Zeitschrift GuG

> In der Mitgliederversammlung (MV) 2012 in Potsdam wurde mit 3 Enthaltungen der Vorstand beauftragt, mit V&R über das Mitgliederabonnement weiter zu verhandeln (Nachzulesen im Protokoll unter TOP 12).

 

> MV 2013 in Bad Godesberg: Unter TOP 14 des Protokolls ist die Diskussion über ein Finanzierungsmodell des Zeitschriftenabos zusammengefasst.

Hier der Auszug des Protokolls, was zusammen mit dem Weihnachtsbrief der D3G am 19.12.2013 verschickt wurde.

14. Ein Modell zur Integration der Zeitschrift Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (GuG) in die Leistungen der D3G für ihre Mitglieder:

Ulrich Schultz-Venrath möchte gerne die Zeitschrift Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik für alle D3G-Mitglieder verfügbar machen. Der Verlag kommt der Gesellschaft zwar entgegen, aber Joost Kókai sieht keine Möglichkeit, die Zeitschrift aus dem derzeitigen Beitragsaufkommen zu finanzieren. Er schlägt daher vor, den Mitgliedsbeitrag um € 20,- zu erhöhen, dann würde jedes Mitglied zur Hälfte den Abonnementspreis selber finanzieren, die andere Hälfte trüge der Verband. Der Verlag wäre daran interessiert, denn er bekäme dadurch ca. 200 neue Abonnenten.

Es geht heute um ein Stimmungsbild, ob der Vorstand, der selbst den Vorschlag sehr sinnvoll findet, in diese Richtung weiter ver- handeln soll. Peter Döring schlägt vor, den Beitrag um € 40,- zu erhöhen. Joost Kókai verweist ebenfalls auf die Belastung der Gesellschaftsüberschüsse durch eine anteilige Übernahme der Abo-Kosten durch die D3G.

Das folgende Stimmungsbild ergibt eine Tendenz in Richtung € 20,- oder € 30,- Erhöhung des Mitgliedsbeitrags. Es wird noch angeregt, bei Ausbildungsteilnehmern den Mitgliedsbeitrag geringer anzuheben. 

 

> Email des Vorstands an Sie am 28.3.2014: "Mitteilungen des Vorstands - Mitgliederabo der Zeitschrift GuG": Hier werden Sie nochmals ausführlich über das Mitgliederabo der Zeitschrift informiert: Die Mitglieder der D3G können die Zeitschrift mit vier Ausgaben jährlich zu einem Bezugspreis von € 46,25 incl. Versandkosten abonnieren. Die jetzt schon bestehenden Mitgliederabos würden in dieses noch günstigere Abonnement überführt werden.

Dieses Angebot ist ausgeprochen günstig und es gilt nur für die Mitglieder der D3G. Im freien Bezug kostet das Jahresabonnement € 89,- zzgl. Versandkosten.

> Emailaussendung vom 20.6.2014: "Nach der Tagung_Brief an die Mitglieder": der hier relevante Auszug daraus: "Zu den der MV zur Beratung und Entscheidung vorgelegten Anträgen die folgenden Informationen: Die MV hat beschlossen, das Abonnement der Zeitschrift „Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik“ (GuG) in die Beitragsordnung aufzunehmen. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift ab dem nächsten Heft (3 / 2014) zu dem sehr günstigen, nur unseren Mitgliedern gewährten Preis von 46,25 € für vier Hefte im Jahr. Ausgenommen von dem Abonnement sind Paare, sie beziehen zahlen nur jeweils ein Abo, wenn sie es nicht anders wünschen. Über die genauen Bezugsmodalitäten informieren wir Sie in Kürze."


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Allgemeine Nachrichten
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